
Ninja Theory’s Tameem Antoniades sollte mittlerweile ein kleiner Begriff sein, denn der Gute hat mittlerweile ettliche Interviews gegeben. Wen wundert das auch, wenn im Oktober das neuste Projekt veröffentlicht wird?
Im neusten Interview hat er seine Meinung bezüglich der Story in Videospielen preisgegeben. Er glaubt, dass diese sogar wichtiger sei als das Gameplay und “wenn man es richtig anstellt Story samt Gameplay verbessert werden”.
“Bei Heavenly Sword dachte ich mir “Ernsthaft, lasst uns versuchen eine Story zu machen”. Die Arbeit mit Andy und allen anderen, mit Weta und mit Leuten über Story als etwas Ernsthaftes zu sprechen – nicht wie Etwas zum wegwerfen, wie wir es in Spielen machen – hat mir ziemlich die Augen geöffnet.
Ich sehe immernoch Vorurteile. Oft treffe ich auf Leute, die sagen “es ist ein Spiel und es braucht keine Story”. Du versuchst eine Gewisse Art des Storytellung zu machen, versuchst es zu verbessern und dann kommt jemand und sagt “es ist egal”.
Was ist wichtiger – Gameplay oder Story? Wenn man ein Spiel macht, sollte es eigentlich die Story sein und ich gebe mal ein Beispiel, wo das zutrifft – Resident Evil 4.
Ich habe das Spiel von Anfang bis Ende gespielt, ich wollte den Controller nicht aus der Hand lassen. Ich wollte einfach wissen, was als Nächstes passiert. Sobald ich es durchgespielt hatte, bekommt man diese Mini-Missionen, ‘Töte X Zombies in einer gewissen Zeit’.
Dort ist keine Story, es ist vollkommen davon befreit und es geht nur darum soviele Zombies abzuschiessen wie möglich. Dann realisiert man – habe ich das die letzten zehn Stunden lang gemacht? Denn es hat sich nicht so angefühlt, jetzt bin ich nach einer Minute gelangweilt.
Es gibt eine Symbiose, die wenn richtig angestellt, beides, die Story und Gameplay verbessert. Aber es ist sehr schwer zu wissen, wann man es richtig macht oder nicht.”
Sehr richtig, aber diese unausgesprochene Erkenntnis gibt es doch schon länger oder kommt mir das nur so vor?
Quelle: VG247






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eigentlich müsste das doch länger bekannt sein, obwohl das doch oft genung gern vergessen wird
oder sind wir einfach nur so ein verwöhntes pack, was uns denn einfällt das wir gute story verlangen wobei es doch nur auf eins ankommt:
gewinn gewinn gewinn…
eine story kann sinnvolle logik ins gameplay einbringen, manche spiele brauchen das und manche halt nicht, es kommt immer druff an was man sich für ein spiel zusammenbastelt
Eben und bei einen Rannspiel z.B. wird das sicher nicht notwendig sein. ^^
Ich habe sogar GoW3 eher gespielt wegen der Story als wegen dem Spiel selbst, ich bin anscheinend einfach kein Hack&Slay fan… leider.
Aber wenn beides passt Story & Gameplay (<- was ich eher bevorzuge) dann Hammer.
Beispiele?
Red Dead Redemption, Heavy Rain, Bioshock, Ratchet & Clank: A Crack In Time, Fallout 3…
Jau, Antoniades hat in gewisser Weise Recht. Das Gameplay darf halt nicht vernachlässigt werden, was er aber auch nicht suggerieren wollte.
Aber das Spiele zu einem ernsthaften Erzählmedium werden und eine tiefe, spannende Story ein Spiel mitreissender macht ist doch schon länger bekannt und Gang und Gebe. Das Rad neu erfunden hat er mit der Aussage also nicht.
Oder bin ich einfach nur wirr im Kopf?
Ne eh nicht, DoC keine Angst, zumindest ist das glaub ich jeden Erwachsenen Gamer klar.
Wer weiß vielleicht eine Art Entschuldigung von ihm da Heavenly Sword doch Gameplaytechnisch mau war und es vielleicht Enslaved wieder wird?