Sobald World of Warcraft auch nur erwähnt wird, verziehen bekennende und befangene Gegner ihr Gesicht und murmeln „die haben alle eh kein Leben“. In Einzelfällen mag diese Beobachtung auch stimmen, denn ich habe selbst mit angesehen, wie schnell das Suchtpotenzial stimuliert wird. Doch ich glaube an das gesunde Gamingverhalten von uns allen hier, sodass die Diskussion in diese Richtung nicht weiter geführt werden muss.
Es geht viel eher um die interessante These von Elliot Noss, dem 47-jähriger Firmenchef des Domain-Providers Tucows, der sechs bis sieben Stunden in der Woche mit World of Warcraft verbringt und glaubt, dass es ihn zu einem besseren Vorgesetzten gemacht hat. Bei den Events käme es dort auf einen sehr guten Anführer an, damit sie erfolgreich abgeschlossen werden können. Es zeige sich schnell, wie wichtig Fähigkeiten wie das Erkennen und Managen der gesellschaftlichen Dynamik seien. Ebenso muss man sicher sein, ob man sich und sein Team genügend auf den bevorstehenden „Kampf“ vorbereitet hat und jeder sich im Klaren ist, welche Aufgaben er zu übernehmen hat und wo er in der Hierarchie steht.
Klingt in der Theorie und in der virtuellen Praxis prima. Jedoch bedarf dies auch realen Kompetenzen, die sicherlich nicht erst durch ein Videospiel hervorgebracht werden.
Ich sehe das Ganze als zweischneidiges Schwert. Schon immer bin ich der Ansicht, dass Videospiele unsere Motorik und Auffassungsgabe in vielerlei Hinsichten verbessern und fördern können. Man muss nur aufgeschlossen und verantwortungsbewusst mit den Medien umgehen. Doch gerade den Alltime-Sündenbock World of Warcraft hier als vordergründiges und einflussreiches Beispiel zu nennen, ist kühn. Aber vielleicht ist es gerade die Herausforderung als gamingbegeisterter und karrierebewusster Jungerwachsener beides unter einen Hut zu bekommen und gehaltvoll seine Vorteile daraus zu ziehen. Und sollte durch solch eine Ansichtsweise ein besseres Firmenklima geschaffen werden, na warum nicht!
Quelle: yahoo hotjobs







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Mhm, ich kann nur sagen das mein Freund SoulFry lange Zeit in einer Firma war wo so gut wie alle Videospieler sind.
Leider ist die Firma in Konkurs gegangen wegen schlechter Leitung.
Aber worauf ich hinaus will ist das das die ab und zu mal ne Lan machten und ich glaube wirklich das solche Events schon das Teamgeist stärken könnten. Ja gut WoW ist ne andere Liga aber solange es Gesund von statten geht…
Ich finds halt schön solche Nachrichten zu lesen, denn auch noch heuer Leben wir in einer Generation, wo Videospieler oder einfach Nerdz eher in einer Schublade gesteckt werden.
Naja bei 6 bis 7 stunden die Woche kann man ja auch nicht von sucht sprechen oder geht das schon so schnell?
Ich verbringe ja mehr Zeit mit duschen als der mann PC spielt.
Dreadpalme ist dusch-süchtig, so so.
Spaß beiseite, sechs bis sieben Stunden sind meines Erachtens für WoW-Verhältnisse nicht viel. Wie viel schafft man da? Zwei Raids? Keine Ahnung, wahrscheinlich bezieht sich das auf seine jetzigen Spielzeiten, die ihm neben dem Job zur Verfügung stehen. Sicherlich hat er früher intensiver gezockt, um wirklich von diesem Lerneffekt begünstigt zu werden, von dem er spricht. Aber alles nur eine Vermutung.
Die sechs bis sieben Stunden sind, wie ich finde, völlig im normalen Bereich und anscheinend reichen sie aus, das Miteinander mit ihm und den Kollegen positiv zu beeinflussen.